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88mm Flak 36

 

 

ein Bild

 8,8cm Flak 36

 Ostfront, Frühjahr 1945

 

Verwendetes Material:

  • Dragonbausatz #6260

 

Gallerie: http://modellbau-schwabe.de.tl/Gallerie/kat-6.htm

 

Baubericht
 
 
 
Die 8,8cm Flak 36 war neben der 7,5cm Pak das erfolgreichste deutsche Panzerabwehrgeschütz im 2.Weltkrieg. Von der Ballon-Abwehrkanone (BAK) abstammend und ursprünglich als Flugabwehrkanone (FLAK) konzipiert, bewies die 8,8cm Flak (auch "Acht-Acht" genannt) bereits während der Invasion Frankreichs Ihren Wert als Waffe gegen Panzer und Bunker. Besonders berühmt wurde die 8,8cm Flak bei den Gefechten Rommels Afrika-Korps gegen die britischen Streitkräfte in Nordafrika. Hier und, weitaus wichtiger, an der Ostfront erwies sich das Geschütz als besonders effektiv gegen gegenerische Panzerfahrzeuge. Die 8,8cm Flak wurde, mit einigen Veränderungen im Laufe der Zeit, bis Kriegsende produziert und wurde an allen Fronten eingesetzt.
 
Das Dragonmodell mit der Nummer #6260 ist das nunmehr zweite Modell dieses interessanten und wichtigen Geschützes, neben dem alten Tamiyabausatz. Die grauen Spritzgussteile sind einwandfrei verarbeitet, die Detailfülle bringt jedoch eine große Anzahl an Auswerferstellen bzw. Pins mit sich. Diese sind jedoch einfach zu entfernen. Das Panzerschild ist mit der neuen "Slide-Mold" technik hergestellt, ebenso die einteiligen (!) Auflieger samt Kotflügel. Diese Teile sind wunderbar gelungen und weisen keine Auswerferstellen auf. Wie andere neuere Dragonbausätze auch, enthält der Karton neben dem Geschütz selbst diverse Metallteile (Rohrausgleich und Geschützrohr), Ätzteile, Messing Geschosse und Hülsen, sowie eine komplette 6-köpfige Crew in Winteruniformen. Der Decalbogen ist mehrteilig und bietet eine große Anzahl an Bemalungs und Markierungsvarianten. Die Reifen sind aus Kunststoff und bestehen jeweils aus mehreren Scheiben, um das Muster des Reifenprofils originalgetreu wiederzugeben. Die Anleitung ist aufgrund der möglichen Bau-Optionen etwas unübersichtlich und sollte zuvor genau studiert werden. Als nettes Detail kann man auch ein Rohr der Flak 18 einbauen, um ein hybrid-geschütz zu bauen. Während des Krieges wurde dies aufgrund von Nachschubknappheit anscheinend durchgeführt, da die Rohre austauschbar waren.
Ich habe das Modell ohne jegliche Zusätze aus der Schachtel gebaut, lediglich eine kleine Kette an der Lafette tauschte ich gegen eine aus Kupfer aus.
 
Der Bau ging eigentlich problemlos von der Hand, wenn man von der großen Zahl kleiner und kleinster Teile absieht, die gerne mal vom Tisch flogen. Die Lafette lies sich super bauen, und Spachtelarbeiten waren nur sehr wenige nötig, die sich auch nur auf kleine Bereiche beschränkten. Das Alurohr passte wie eine 1, allerdings sollte man es gut trocknen lassen und auf die richtige Ausrichtung achten. Die Auflieger sind auch sehr einfach zu bauen und fallen fast schon von alleine zusammen, man sollte nur aufpassen, die richtigen Bauteile/Baugruppen zu verwenden, da diese für die aufgeprotzte und abgeprotzte Variante unterschiedlich sind. Also Augen auf!
 
Bei der Bemalung entschied ich mich für eine dunkelgelbe Variante mit einem Splittertarnmuster, da diese Tarnmuster mir besonders gefallen. Eine tatsächliche Vorlage hatte ich nicht, daher nahm ich mir ein wenig künstlerische Freiheit. Das Dunkelgelb wurde aus Tamiya Dunkelgelb XF-60 und Weiß gemischt und mittels Airbrush aufgetragen. Ein Washing mit dunkelbrauner Ölfarbe und ein Drybrushing liesen das Dunkelgelb weniger eintönig erscheinen. Das Tarnschema wurde mit Tape abgeklebt und mit Gunze Schokoladenbraun aufgesprüht. Mit dem Dremel fräßte ich einige Dellen und Kratzer in den Schild und in die Kotflügel und lackierte diese Stahlfarben. Etwas Chipping lies das Geschütz älter und gebrauchter wirken, vor allem am Verschluss und der Rohrwiege. Markierungen brachte ich keine auf dem Geschütz auf, da nicht jedes Geschütz diese trug.
 
Etwas zu den Figuren: Diese sind, erstmalig bei Dragon, nicht aus klassischem Modellbau-Kunststoff, sondern aus einer Mischung mit Vinyl. Dieses sorgt zwar für eine super Detailierung, jedoch ist das Material sehr weich und lässt sich schwer feilen bzw. entgraten. Somit sind die Figuren etwas schwer zu bearbeiten und auch der Grund, wieso das Modell noch nicht auf einem Diorama untergebracht worden ist.  
 

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