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Sd.Kfz.171 Pz.V Panther m. Stahllaufrollen
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 Sd.Kfz.171 Panzerkampfwagen V Panther Ausf. G

mit gummisparenden Laufrollen ("Steelwheel")

 

 Verwendetes Material:

 

  • Dragonbausatz #9046
  • LionRoar PE Set LE35007
  • Aber 7,5cm Metallgeschützrohr #35L56
  • Karaya Kupfer Abschleppseile 
  •  Diverse Restteile des Dragonbausatzes #6268
  • Tamiyabausatz #35170 für Auspuffe
  • Tank Resinfiguren #T35003
  • PE Set #LAM007 für Dienstgradabzeichen
  • Aber PE Set 35A111 für Dienstgradabzeichen 

     

    Gallerie:  http://modellbau-schwabe.de.tl/Gallerie/kat-20.htm 

     Baubericht

     

    Das Original:

    Der Panzerkampfwagen V Panther ist neben dem Tiger der bekannteste deutsche Kampfpanzer des 2.Weltkriegs und bildete zusammen mit dem Panzerkampfwagen IV das Rückrat der deutschen Panzerverbände ab 1943/44.

    Die Ausführung G, welche ab März 1944 in Produktion ging, löste die vorherigen Ausführungen D und A ab. Mit ca. 2900 gebauten Fahrzeugen stellt die Ausführung G die am weitesten verbreitete Modellvariante des Panthers dar.

    Während der Produktion bis April 1945 wurden eine Reihe von Veränderung am Fahrzeug vorgenommen. So wurden bspw. verschiedene Auspuffvarianten und Geschützblenden verbaut.

    Das abgebildete Modell stellt eines der rund 25 von MAN im August/September hergestellten Fahrzeugen dar, die mit gummisparenden Laufrollen versehen waren. Diese Laufrollen, identisch mit denen der späten Tiger 1 und Tiger 2 (Königstiger), wurden versuchsweise bei den Panthern mit dem Ziel eingebaut, die Baukomponenten der verschiedenen deutschen Panzer zu vereinheitlichen.

    Das Fahrzeug „221“ wurde im Herbst 1944 an die 1.SS Panzerdivision „Leibstandarte“ ausgeliefert und wurde dort der 2.Kompanie des SS-Panzerregiments 1 zugeteilt. Kommandant des Fahrzeugs war  SS-Hauptscharführer Knappich. Der erste und einzige Kampfeinsatz der „221“ fand während der Operation „Wacht am Rhein“ statt – besser bekannt als die Ardennenoffensive. Zwischen dem 16. und 24. Dezember 1944 war die „221“ der Kampfgruppe Peiper zugeteilt und nahm an den Angriffen auf Stavelot, Stoumont und la Gleize teil. Das beschädigte Fahrzeug wurde am 24.Dezember beim Ausbruch aus dem Kessel von La Gleize zurückgelassen.

     

    Der Bausatz:

    Der Dragonbausatz #9046 ist schon betagt und wurde mittlerweile von einer neuen Bausatzform aus dem Hause Dragon ersetzt. Prinzipiell ist das Modell aber eine gute Basis und ist aufgrund des Erscheinens des neuen Panther-Bausatzes oft recht günstig zu haben.

    Da ich für das Modell diesmal nicht so tief in die Tasche greifen wollte, verzichtete ich auf eine Ätzteil- und Zurüstorgie wie bei meinem letzten Panther G Modell.

    Stattdessen verwendete ich eine Reihe übrig-gebliebener Bauteile und Reste diverser Ätzteil-Sets. Es sollte einfach Spaß machen...

    Dass ich die „221“ mit dem Bausatz darstellen wollte, war von Anfang an klar – nicht zuletzt deswegen, weil doch relativ viele Aufnahmen des Originals vorhanden sind und man dementsprechend das Vorbild genau nachbauen kann.

    Begonnen wurde das Modell mit dem Bau der Wanne und des Hecks. Ich verwendete einige Ätzteile von LionRoar und verbesserte die Staukästen mit Hilfe von Eigenbauten. Die Auspuffe wurden durch frühere Auspuffe von Tamiya ersetzt, darüber kamen Ätzteil-Abdeckungen von LionRoar. Die Wannenseiten wurden komplett plan geschliffen und erhielten eine strukturierte Oberfläche, wie sie im Original zu sehen ist – dies wirkt deutlich besser als die glatte Oberfläche des Bausatzes. Begonnen wurde dabei damit, viele kleine Dellen mit einem Minibohrer in die Panzerung zu fräsen. Anschließend erfolgte eine Schicht Spachtelmasse, die wiederum fast glatt geschliffen wurde. Derselbe Vorgang wurde am Turm wiederholt.

    Die Werkzeuge und Ausrüstungsteile wurden mit Ätzteilen von LionRoar aufgewertet und anschließend auf dem Fahrzeug montiert. Die Kugelblende des MGs erhielt eine Gussstruktur, die ich mit Flüssigkleber und Borstenpinsel aufbrachte. Das Motordeck wurde nur geringfügig aufgewertet: Ich ersetzte die Kampfraumheizung durch eine Lüfterabdeckung aus dem neuen Panther G von Dragon (die ich übrig hatte) und ergänzte die Ätzteil-Lüftungsgitter. Auch hier erhielten einige Teile eine Gusstruktur wie bei der MG-Blende beschrieben.

    Die Geschützblende des Bausatzes wurde durch eine ohne Kinn aus dem neuen Panther G Bausatz ersetzt. Da der Spritzling mit dem Geschützrohr total verzogen war, verwendete ich ein Alurohr von Aber, das ich noch übrig hatte. Für den Einbau des Rohres und der Geschützblende waren einige Umbauten an der Turmfront des Bausatzes notwendig, die mit einem Minibohrer erledigt wurden. Da der Turm aufgrund des Metallrohres nach vorne neigte, klebte ich eine Reihe Magnetstreifen in den Turm, die für ein Gegengewicht sorgen.

    Der Turm erhielt an den Kanten für die Ersatzkettenlieder Haken, welche ich aus Kupferdraht herstellte. Für die Ersatzkettenglieder am Fahrzeug verwendete ich Reste von Friul. Da der Bausatz keine Periskope für die Kommandantenkuppel enthielt, benutzte ich Ätzteil-Reste von Aber und verwendete transparentes Plastiksheet als Panzerglas. Die offene Luke des Fahrers wurde dem neuen Dragon-Panther entnommen, da sie innen deutlich besser detailliert ist. Die Schürzen und Halterungen entstammen dem LionRoar Ätzteilesatz.

    Mit dem Einbau der Laufrollen und Antriebsräder, sowie dem Anbringen der Magic-Tracks Kette (ebenfalls Reste aus dem neuen Panther G) war der Bausatz fertig gestellt.

     

    Die Lackierung:

    Das Fahrzeug trug den typischen 3-farbigen Tarnanstrich. Da das Fahrzeug vor September 1944 gefertigt wurde (erkennbar an der fehlenden Kampfraumheizung), kam nur ein Dunkelgelber Grundanstrich in Frage. Diesen brachte ich als Mischung von XF-60 Dunkelgelb und XF-2 Weiß auf. Anschließend wurden Flecken in Gunze Olivgrün und XF-9 Brown aufgetragen. Vorbild für das Tarnmuster waren die diversen Originalaufnahmen des Wracks. Für die Markierungen verwendete ich erstmals Trocken-Transferbilder von Archer, die genau die Markierungen für die „221“ anbieten.

    Um die Farben etwas zu homogenisieren, wurden ein grauer und ein beiger Filter aufgebracht, anschließend erfolgte das Washing mit Dunkelbraun.

    Mit einem Schwamm und einem feinen 10/0 Pinsel wurden Kratzer und Lackabplatzer auf dem Fahrzeug angebracht. Aufgrund der Tatsache, dass das Fahrzeug nur kurze Zeit im Kampfeinsatz stand, wurden hier nur geringe Abnutzungsspuren aufgebracht.

    Der Schlamm am Fahrwerk und an der Wannenunterseite wurde mit Pigmenten, Gips, Erde und Flüssigresin dargestellt. Weitere Pigmente sorgten für den Staub auf dem Fahrzeug.

    Die bereits zuvor geklebten Kettensegmente wurden zum Bemalen wieder abgenommen und zunächst Grau-Braun grundiert. Rostfarbige Pigmente, ein Washing, sowie das Auftragen von Mr.Metal Stainless von Gunze und Graphit sorgten für eine passende Alterung.

    Die Laufrollen wurden ebenfalls mit Mr.Metal Stainless behandelt und danach poliert.

     

    Figuren & Ausrüstung:

    Um das Modell etwas lebendiger zu gestalten und den Originalaufnahmen gerecht zu werden, wurden diverse Ausrüstungsgegenstände am Modell angebracht. So sieht man auf Originalbildern der „221“ zwei Ersatzlaufrollen, je eine auf dem Motordeck und auf dem Turm. Da Abschleppseile dem Bausatz nicht beilagen, habe ich auf Kupfer-Abschleppseile von Karaya zurückgegriffen – meine einzige Extra-Anschaffung neben den Archer Decals.

    An der rechten Turmseite wurde ein 10L Kanister befestigt und eine Kiste mit 7,5cm Munition wurde mittels Tauen auf dem Heck befestigt.

    Fahrer und Kommandant sind Resinfiguren der russischen Firma Tank und entstammen dem Set T-35003. Zwar haben die Figuren eine sehr lebensnahe Pose, jedoch reicht die Detaillierung der Gesichter und Uniformen nicht an Figuren von Dragon oder gar Warriors und Jaguar heran. Es fehlen leider Nähte und Uniformdetails. Mit Hilfe eines Ätzteilebogens mit Uniformabzeichen von Aber habe ich zumindest passende Abzeichen ergänzt. Des weiteren wurden die Hände des Kommandanten ersetzt und ein Kopfhörer von Dragon beigefügt.

     

    Fazit:

    Bedenkt man, dass ursprünglich der Spaß im Vordergrund bei diesem Modell stand, ist das Endergebnis wirklich toll geworden. Zwar kann das Modell nicht mit dem neuen Dragonmodell des Panther G mithalten, mit etwas Zubehör jedoch kann man durchaus aus dem alten Modell viel herausholen.


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